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Notizen #3

Notizen #3

Entscheidungen/Zeit

5.30h wie jeden Morgen, Alexa…Sie wissen jetzt was kommt, also überspringen wir diesen Part und widmen uns einer banalen, aber folgenreichen Handlung. Liegen bleiben oder aufstehen. Auf welcher Grundlage fällen wir diese Entscheidung?

Ich werde öfter mit der Aussage konfrontiert, dass ich alles „Schwarz/Weiß“ sehe. Darauf antworte ich „Richtig“, „Korrekt“ also eine Antwort, die keine Interpretation zulässt. Wieder höre ich dann, aber es gebe doch auch rot, grün, blau! Es gibt auch grau! Ich, ein erneutes „Richtig“, „Korrekt“! Und von vorn. Das Spiel können wir jetzt weiter spielen bis zur Endlichkeit. Ihrer oder meiner. Es ist immer an! Wenn es aus ist, sind Sie auch aus. Finito, Ende im Gelände, Adios.

Kurzer Ausflug in die Neurologie, nix Wildes ganz harmlos, aber bitte merken Sie sich das. Unser Gehirn kennt nur „ja“ und „nein“. Wie Licht an, Licht aus. Merke: Das Gehirn kennt keine Dimmer-Funktion.

Was hat das jetzt mit dem Aufstehen am Morgen zu tun, also eine Entscheidung zu fällen? Es ist die Frage der Fragen, die oft leichtsinniger Weise übersehen wird! Jede Entscheidung hat einen Preis. Sie zahlen diesen! Ob Sie nun wollen oder nicht.  Wenn ich morgens liegen bleibe, dann zahle ich den Preis des Zuspätkommens im Job, außer ich hetze durch den Bahnhof. Licht an, Licht aus.  Auch das Beeilen ist eine Entscheidung. Später kommt dann mal die Frage, wäre früher aufstehen eine Lösung? Hätte, hätte Fahrradkette, Sie erinnern sich.
Ich gehöre zu den Menschen, die einst mit in die Sozialisierung eingebrannt bekommen haben: Pünktlichkeit hat was mit Respekt gegenüber einem anderen Menschen zu tun.

Entschuldigungen sind auch eine Armutserklärung eines gescheiterten Zeitmanagements!

(Und jetzt alle: Entschuldigungen sind ……… 100mal wiederholen. Und aufhören für Ihr eigenes Verhalten nicht die Verantwortung übernehmen zu wollen! Tut weh! Muss sein!

Jede Entscheidung ist eine Handlung unter Zeitvorgabe.
Jede Handlung ist eine Entscheidung unter Zeitvorgabe.

(JA/NEIN-NEIN/JA) Da ist es wieder – schwarz/weiß.

Und jede Handlung oder Nichthandlung hat einen Preis oder anders formuliert eine Konsequenz (von lateinisch consequi ‚folgen‘, ‚erreichen‘). Diese kann positiv/negativ sein (Ja/nein). In der täglichen Praxis erscheint oft der Punkt „Ich kann mich schlecht entscheiden“. Wenn Sie meinen Ausführungen bis hier gefolgt sind, dürfte Ihnen die Antwort leichtfallen (keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung).

Entscheidungen zu fällen, heißt sein Leben zu gestalten!

Sonst wird für Sie entschieden! Ob Sie wollen oder nicht! Sie denken jetzt, das ist alles doch viel zu einfach. Es gibt Sachzwänge, (hier könnte jetzt eine unendliche Liste von Argumentationen stehen) die kann ich nicht beiseite wischen, hör ich jetzt Ihren Einwand. Und ich: Nö!! Alles Ihre Entscheidung. Studieren oder Ausbildung, Karriere machen, Beziehungen eingehen, Smart TV kaufen, alles Ihre Entscheidung. Auf welchen Grundlagen wir Entscheidungen fällen, würde den Rahmen dieser Notiz sprengen (Werbung: Wir bieten zu diesem wichtigen Thema einen Workshop an – http://clmgroup.de/seminar-konsequentes-handeln/).

Beispiel: Sie verpassen den Zug, weil Sie zu spät aufgestanden sind und Ihnen jetzt die Zeit wegläuft? Wenn er, also der Zug, pünktlich kommt und Sie ihn verpassen, dann waren Sie unpünktlich (Licht an, Licht aus). Ihre Entscheidung! Sie sind für Ihre Handlungen/Entscheidungen selbst verantwortlich und niemand anderes!

In den Notizen #1 und #2 habe ich das Thema schon angedeutet und hier findet es seine Fortsetzung. Sich nicht entscheiden heißt nicht handeln. Sie kennen das von den guten Neujahrsvorsätzen. Die meisten sind nach 15 Minuten schon wieder auf dem Haufen der Absichtserklärungen gelandet.

Ihre Psyche wir es Ihnen irgendwann nicht mehr abnehmen und wird anfangen Sie zu manipulieren, wenn Sie ihr nicht Einhalt gebieten. Klare Entscheidungen heißen JA oder NEIN! Ohne Rechtfertigung und Begründung!